Junge Menschen für deinen Verein gewinnen und langfristig binden – mit den richtigen Plattformen und einer klaren Strategie.
TikTok und WhatsApp sind die Kommunikationskanäle der Generation Z – hier erreicht ihr sie wirklich.
Konkrete Strategien, Videoideen, DSGVO-Tipps und einen praktischen Umsetzungsplan.
Kombiniere TikTok für Reichweite mit WhatsApp für Bindung – DSGVO-konform und sofort umsetzbar.
Vereine stehen vor einer großen Herausforderung: Wie erreicht man die Generation Z – also junge Menschen, die zwischen Mitte der 1990er und Anfang der 2010er Jahre geboren wurden? Diese Generation ist digital aufgewachsen, nutzt Social Media ganz selbstverständlich und hat klare Erwartungen an Kommunikation: schnell, authentisch und visuell.
Während Facebook für viele Vereine noch das Mittel der Wahl ist, sind junge Menschen längst woanders aktiv. TikTok und Instagram dominieren als Plattformen für Unterhaltung und Inspiration, WhatsApp ist der Standard für direkte Kommunikation. Wer junge Menschen erreichen will, muss dort präsent sein, wo sie ihre Zeit verbringen – und das mit Inhalten, die zu ihnen passen.
Dieser Beitrag zeigt, wie Vereine TikTok und WhatsApp strategisch nutzen können, um die Generation Z zu erreichen, zu begeistern und langfristig zu binden. Dabei geht es nicht um perfekte Hochglanz-Inhalte, sondern um Authentizität, Mehrwert und eine kluge, rechtssichere Vorgehensweise.
Die Generation Z ist ständig online – authentische Inhalte sind der Schlüssel
Vereine brauchen junge Mitglieder, um langfristig zu bestehen. Social Media ist der direkteste Weg, diese Zielgruppe zu erreichen.
TikTok bietet enorme Reichweite – auch ohne große Budgets. Gute Inhalte können viral gehen und den Verein überregional bekannt machen.
WhatsApp ermöglicht direkten, persönlichen Kontakt. Das schafft Bindung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass junge Menschen aktiv im Verein mitwirken.
TikTok ist die Plattform der Generation Z. Hier wird nicht perfekt inszeniert, sondern authentisch gezeigt, was passiert. Vereine, die auf TikTok erfolgreich sein wollen, müssen verstehen, wie die Plattform funktioniert – und was junge Menschen erwarten.
Authentische Videos direkt vom Smartphone – so erreicht ihr die Gen Z
Zeigt, was hinter den Kulissen passiert: Training, Vorbereitung auf ein Event, lustige Momente aus dem Vereinsleben. Authentizität schafft Nähe.
Kurze Erklärvideos zu Techniken, Übungen oder Vereinsthemen. Beispiel: „3 Tricks, um deinen Aufschlag zu verbessern".
Erstellt eigene Challenges oder nehmt an bestehenden teil. Beispiel: „Zeig uns deine beste Vereinsgeste".
Erzählt Geschichten von Mitgliedern: Warum sind sie im Verein? Was bedeutet ihnen die Gemeinschaft?
Macht neugierig auf kommende Veranstaltungen – mit dynamischen Clips und klarem Call-to-Action.
Nutzt virale Sounds und Formate. Beispiel: „POV: Du kommst das erste Mal zum Training".
Technische Umsetzung:
Editing-Tools:
Content-Planung:
Persönliche Kommunikation über WhatsApp schafft echte Bindung
WhatsApp ist für die Generation Z das wichtigste Kommunikationstool. Es ist schnell, persönlich und niedrigschwellig. Während TikTok Reichweite schafft, sorgt WhatsApp für Bindung und direkten Austausch.
Nutzt WhatsApp Broadcast-Listen für einseitige Kommunikation. So vermeidet ihr Spam in Gruppen.
Erstellt verschiedene Listen für unterschiedliche Zielgruppen. Nicht jeder muss alles mitbekommen.
Definiert von Anfang an, was in der Gruppe geteilt wird und was nicht.
Sendet nicht nur Ankündigungen, sondern auch exklusive Inhalte: Behind-the-Scenes, Tipps, Einladungen.
Zu viele Nachrichten nerven. Überlegt, was wirklich wichtig ist.
Stellt sicher, dass jemand im Verein regelmäßig Nachrichten checkt und antwortet.
Die Nutzung von WhatsApp und TikTok ist nicht ohne rechtliche Fallstricke. Datenschutz, Einwilligung und der Schutz Minderjähriger müssen ernst genommen werden.
Jeder muss jederzeit die Möglichkeit haben, aus WhatsApp-Gruppen oder Broadcast-Listen auszutreten – ohne Nachfrage oder Rechtfertigung. Kommuniziert das klar und macht es einfach.
Praxis-Tipp: Erstellt ein kurzes, verständliches Infoblatt, das ihr neuen Mitgliedern (und deren Eltern) gebt. Darin erklärt ihr, wie ihr WhatsApp und TikTok nutzt, welche Daten erhoben werden und wie Betroffene ihre Rechte wahrnehmen können.
Erfolgreiche Social-Media-Arbeit ist Teamwork – gemeinsam erreicht ihr mehr
Die Kombination aus TikTok und WhatsApp ist besonders effektiv: TikTok schafft Reichweite und Aufmerksamkeit, WhatsApp sorgt für Bindung und direkte Kommunikation.
Schritt 1: TikTok-Video mit emotionalem Hook (z. B. „Das coolste Event des Jahres – willst du dabei sein?")
Schritt 2: Call-to-Action im Video („Melde dich jetzt an – Link in Bio!")
Schritt 3: Landing-Page mit Opt-in-Formular (Name, Handynummer, Einwilligung)
Schritt 4: Aufnahme in WhatsApp-Broadcast-Liste
Schritt 5: Regelmäßige, wertvolle Updates via WhatsApp
Ergebnis: Aus einem TikTok-Zuschauer wird ein aktives, gebundenes Vereinsmitglied.
TikTok und WhatsApp bieten enormes Potenzial, um die Generation Z zu erreichen. Mit der richtigen Strategie, authentischen Inhalten und DSGVO-konformen Prozessen könnt ihr nachhaltig wachsen und eure Community stärken.